Forschungsfragen zum Thema „Angewandte Improvisation“ und Improvisationstheater im Rahmen einer Masterarbeit

Normalerweise nehme ich ja in meinem Podcast die Rolle der Interviewerin ein und spreche mit meinen Gästen über ihre Haltung und ihre Einstellungen zum Thema „Impro“. Kürzlich hatte ich jedoch die Freude, einmal selbst „meinen Senf“ zum Thema Impro im Rahmen einer Masterarbeit im Bereich „Theaterpädagogik“ abgeben und Fragen zum Thema Improvisationstheater & Angewandte Improvisation beantworten zu dürfen. Autorin dieser Arbeit ist Carolina Sipos, Theaterpädagogin & Impro-Spielerin aus Bremen, von der auch die Fragen stammen. Hier Carolinas Fragen und meine Antworten:

1.       Wie vertraut ist dir angewandte Improvisation?

Ich würde sagen, ziemlich vertraut, wobei ich das Konzept nach wie vor nicht ganz klar und sehr unscharf finde. Für mich heißt es eigentlich, Übungen aus dem Impro-Theater bzw. die Erkenntnisse aus selbigen mittels Reflektion auf das „normale Leben“ zu übertragen. Aber geschieht das nicht immer, automatisch, auch ohne dass man dafür extra einen Begriff prägen muss? Ansonsten unterscheiden sich die Übungen und Methoden des sog. „applied improv“ für mich in keinster Weise von den klassischen Impro-Theater-Übungen.

 

2.       Wie vertraut ist dir Langform-Improtheater nach Del Close?

Mittel, würde ich sagen. Ich weiß, worum es geht, habe selbst auch schon Harolds gespielt und in meinen Kursen angeleitet, aber kenne die „theoretischen“ Hintergründe nicht so gut. Gestern ist jedoch „Truth in Comedy“ via Amazon hier angekommen 🙂

 

3.       Was ist für dich der Unterschied zwischen Improvisationstheater und angewandter Improvisation?

S.o. – ich sehe den Unterschied nicht wirklich. Beim AI wird m.E. auf den Transfer-/Reflektionsteil besonders wert gelegt, aber geschieht dies nicht immer?

 

4.       Was ist für dich der Unterschied zwischen angewandter Improvisation und Theaterpädagogik?

Dafür kenne ich mich im Bereich „Theaterpädagogik“ zu wenig aus, um diese Frage qualifiziert beantworten zu können.

 

5.       Wie würdest du die Beziehung von angewandter Improvisation zur Theaterpädagogik beschreiben?

Ich denke, AI und auch Impro generell hat große Schnittmengen / Überschneidungen mit der Theaterpädagogik. Dennoch sehe ich Impro oder AI nicht als Teilmenge der Theaterpädagogik, dafür ist es zu groß und zu ausdifferenziert.

 

6.       Inwiefern kann angewandte Improvisation (applied improvisation) als Teil von Theaterpädagogik (applied theater) gelten? Gibt es Kriterien, die dafür erfüllt sein müssten?

S.o. – hierfür kenne ich mich im Bereich Theaterpädagogik zu wenig aus.

 

7.       Sollte Improvisationstheater und angewandte Improvisation mit den gleichen Kriterien wie die Theaterpädagogik beschrieben und bewertet werden?

Das weiß ich nicht… Wäre das erstrebenswert? Wenn ja, weshalb?

 

8.       Erfüllt Langform-Improtheater die Kriterien für ästhetische und soziale Bildung?

Ich denke, das hängt davon ab, was für eine Art Langform man spielt. Die Art von Langform-Formaten im Impro-Theater ist groß und vielfältig. Ich denke, je nach Gruppe und Format kann eine Langform einen ästhetischen Bildungsauftrag haben, genau wie einen sozialen. Aber es hängt eben auch von der Umsetzung und den Fähigkeiten / Talent der spielenden Gruppe ab… Es gibt so viele Amateur-Impro-Gruppen, die die Kriterien für einen ästhetischen und sozialen Bildungsauftrag nicht erfüllen. Aber es gibt eben auch andere Gruppen, die dies tun. Wobei die Trennlinie eben nicht zwischen Profis und Amateuren verläuft – denn auch Profis können größten Klamauk machen und Amateure berührende Langformen spielen.

 

9.       Welche Kriterien müsste ein improtheaterpädagogisches Projekt erfüllen?

Ich denke, das ist schwierig zu beantworten – und ich merke ich sträube mich auch ein wenig, dies zu tun. Denn jede Einschränkung, z.B. in Form von Kriterien limitiert die Freiheit des Impro-Theaters, und Impro lebt gerade von der Freiheit, alles tun und machen zu dürfen und nicht zielorientiert zu sein. Sobald man versucht, auf „ein Ziel“ hin zu spielen wird es verkrampft, die Hürde des Scheiterns ist sehr hoch, man instrumentalisiert die Methode und deshalb konterkariert die Idee von Kriterien für Impro m.E. die Idee von Impro.

 

10.   Gibt es Arten von Improvisation, die sich besonders für ein improtheaterpädagogisches Projekt eignen würden?

Keine Ahnung… Das hängt davon ab, was genau unter „improtheaterpädagogisch“ zu verstehen ist.

 

11.   Wie verbreitet ist angewandte Improvisation in sozialen Einrichtungen und Projekten/für soziale Zwecke? Kannst du Beispiele nennen?

Auch dies ist nicht ganz einfach zu beantworten. Hinzu kommt, dass ich noch nicht häufig in solchen Projekten gearbeitet oder sonstwie Einblick gehabt habe. Was ich jedoch festgestellt habe, ist, dass einzelne Übungen, die ich aus dem Impro kenne, durchaus eine weite Verbreitung in unterschiedlichsten Kontexten haben als „Kommunikationstraining“ oder auch als „Energizer“. Das liegt z.T. auch daran, dass viele dieser Übungen und Methoden eigentlich aus der Erlebnispädagogik stammen – bzw. entzieht es sich meiner Kenntnis, ob die Übungen ursprünglich dem erlebnispädagogischen Kontext entstammen und vom Impro „vereinnamt“ wurden, oder umgekehrt.

 

12.   Welche Einwände/Gefahren siehst du, wenn Improtheater im theaterpädagogischen Kontext genutzt werden soll?

S.o. – das Schöne beim Impro ist, dass man keine oder nur sehr begrenzt Kontrolle über das „Outcome“ hat. Das soll auch so bleiben. Sobald man Ziele oder Zwecke damit verfolgt, wird es gefährlich und ich denke, die Methode funktioniert nicht mehr. Das ist jetzt eine Arbeitshypothese, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Gleichzeitig ist genau dadurch, dass es im Idealfall beim Impro keine Grenzen gibt, ein hohes Risiko da, dass z.B. Szenen unter die Gürtellinie geraten, politisch inkorrekt werden usw. Und ich finde das gut so und wichtig. Ich finde, es ist wichtig, auf der Bühne politisch inkorrekt agieren zu dürfen und keine (ideologischen, dogmatischen) Maulkörbe zu verpassen.

 

13.   Kann angewandte Improvisation mit Rollenspiel verglichen werden, welches pädagogische oder therapeutische Effekte zum Ziel hat?

Das glaube ich schon. Wobei der Effekt beim Impro m.E. wesentlich höher ist, da im Rollenspiel sehr viel vorgegeben ist und nur noch mit „Content“ befüllt werden muss. Im Impro hingegen gibt es viel mehr Freiheitsgrade, so dass auch die Lernchancen höher sind.

 

14.   Hier ist Raum, falls du noch etwas sagen möchtest:

Es hört sich in den Fragen so an, als ob Du mit ihnen oder mit der Arbeit ein bestimmtes Ziel (Bestätigung der Arbeitsthese) verfolgst, stimmt das? D.h. die These der Arbeit ist teilweise in den Fragen bereits enthalten, und somit bleibt dem Antwortenden als Haupt-Optionen die Zustimmung oder der Widerspruch, wobei ich persönlich automatisch eher zum Widerstand tendiere (Stichwort „Reaktanz“ 🙂 ). Vielleicht die Fragen offener formulieren? Ist so eine Idee… Mir hätte noch geholfen zu verstehen, was genau mit „theaterpädogischem Konzept“ oder „theaterpädagogischen Kriterien“ gemeint ist, da ich nur einen verschwommenen Begriff von Theaterpädagogik überhaupt habe.

 

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2 thoughts on “Forschungsfragen zum Thema „Angewandte Improvisation“ und Improvisationstheater im Rahmen einer Masterarbeit

  • By Jowanni - Reply

    Ich wage hier den Versuch diese Fragen für mich hier öffentlich zu beantworten.
    1. Wie vertraut ist dir angewandte Improvisation?
    A: Improtheater stärkt eine Reihe von Fähigkeiten und Eigenschaften und beeinflusst so auch den Alltag jener, die Improtheater praktizieren. Unter Umständen kann aus dem Improtheater auch eine Inspiration gewonnen werden, wie „Probleme“/“Herausforderungen“ angegangen werden können, dies vor allem abseits der üblichen Pfade. Angewandte Improvisation ist wohl ein Fachbegriff der, so scheint es, genau definiert ist. Mit diesem Begriff und seiner Definition bin ich nicht übermäßig vertraut. Ich beobachte aber, dass im Businessbereich sehr gerne davon gesprochen wird. Mir scheint daher, dass der Begriff „Angewandte Improvisation“ geschaffen wurde um ein Schlagwort, eine Marke, zu haben mit der im Unternehmensumfeld Workshops und Seminare verkauft werden können.

    2. Wie vertraut ist dir Langform-Improtheater nach Del Close?
    A: „Truth in comedy“ habe ich vor einiger Zeit gelesen. Ein paar Gedanken davon habe ich mitgenommen. Im Prinzip weiß ich über Harold und seine Regeln bescheid. Habe aber als Zuseher oder Spieler extrem wenig damit zu tun. Ein großer Verdienst von Del Close war es wohl eine Form zu schaffen, die improvisiertes Theater langfristig etabliert. Diesen Verdienst teilt er sich wohl mit K. Johnstone, der mit Theatersport bei allen wirklichen und vermeintlichen Unterschieden in dieser Hinsicht etwas ähnliches geschaffen hat.

    3. Was ist für dich der Unterschied zwischen Improvisationstheater und angewandter Improvisation?
    A: Eingedenkt der Antwort auf Frage 1 möchte ich hier ergänzen, dass der wesentliche Unterschied jener zwischen Spiel und Wirklichkeit ist beziehungsweise in den jeweiligen Zielsetzungen liegt. Und auch Menschen, die keinerlei Ahnung von Improtheater haben, können im Alltag unter Umständen hervorragend improvisieren.

    4. Was ist für dich der Unterschied zwischen angewandter Improvisation und Theaterpädagogik?
    A: Theaterpädagogik ist ein sehr sehr weites Feld und kann im Prinzip alles, was mit Theater zu tun hat und in irgendeiner Weise ein Transfer stattfindet oder ein Bildungsziel verfolgt wird, umfassen. Sofern Angewandte Improvisation noch Theater zugeordnet werden kann, weil zB Spiele/Methoden/Ansätze/Grundsätze aus dem (Improvisations)theater stammen, kann es sich bei dabei auch um Theaterpädagogik handeln. Theaterpädagogik fordert immer eine aktive Teilnahme ein. Sei es, weil selber gespielt wird oder weil über das gesehene nachgedacht/reflektiert werden soll.

    5. Wie würdest du die Beziehung von angewandter Improvisation zur Theaterpädagogik beschreiben?
    A: Das hängt, wie ich oben schon beschrieben habe, von den Methoden und Zielen ab. Manche meinen, Theater sei zur Unterhaltung da. Wenn uns Theater nicht (ausschließlich) unterhält oder nicht (ausschließlich) das Ziel hat uns zu unterhalten, sondern uns (nebenbei) etwas vermitteln will, ein Transfer provoziert wird, der über jenen von Unterhaltung hinausgeht, dann könnte das schon der Theaterpädagogik zugerechnet werden. Soweit ich das sehe hat Angewandte Improvisation nicht das Ziel zu unterhalten. Also würde ich Angewandte Improvisation der Theaterpädagogik zurechnen.

    6. Inwiefern kann angewandte Improvisation (applied improvisation) als Teil von Theaterpädagogik (applied theater) gelten? Gibt es Kriterien, die dafür erfüllt sein müssten?
    A: siehe Antwort 5.

    7. Sollte Improvisationstheater und angewandte Improvisation mit den gleichen Kriterien wie die Theaterpädagogik beschrieben und bewertet werden?
    A: Nein. Improvisationstheater und Angewandte Improvisation können in dieser Hinsicht nicht in einen Topf geworfen werden. Beide fischen zwar in einem ähnlichen Pool, haben aber andere Ziele. Improvisationstheater kann für die Zuseher nicht von vornherein ein theaterpädagogisches Ziel verfolgen. G. Lösel „Theater ohne Absicht“. Ob dann für Einzelne ein Transfer stattfindet kann nicht geplant werden und daher auch kein Ziel von Improvisationstheater sein. Für (Laien)spieler auf der anderen Seite gehört das Spielen von Improvisationstheater ganz klar in den Bereich der Theaterpädagogik. Damit wäre ein wesentlicher Unterschied zwischen Improvisationstheater und Angewandter Improvisation genannt. Zum Improvisationstheater gehören zumindest die beiden Bereiche „zusehen“ und „spielen“ auch für Laien dazu. Angewandte Improvisation kennt den Teil „zusehen“, im Sinn von „eine Show ansehen“ wohl nicht. Ich bin absolut der Meinung, dass Improvisationstheater ganz klar eine Kunstform darstellt und so, wie viele andere Kunstformen auch, eine Überschneidung mit Pädagogik hat, aber auch an anderer Stelle weit über Pädagogik hinausgeht. Improvisationstheater im Kontext der Kunstform sollte natürlich auch wie eine eigenständige Kunstform beschrieben und bewertet werden.

    8. Erfüllt Langform-Improtheater die Kriterien für ästhetische und soziale Bildung?
    A: So gut oder schlecht wie jede andere Form von Improtheater auch. Im Besonderen dann, wenn es um das aktive Spielen geht. Eine Unterscheidung zwischen Langform-Impro und anderen Formen von Improtheater erscheint mir in diesem Kontext nicht wesentlich. In einer Hinsicht erscheint mir Langform-Impro weniger geeignet für theaterpädagogisches Arbeiten und das liegt daran, dass für Langform Impro zusätzlich zu den Aspekten wie „Im Moment sein“, „Yes and..“ etc. noch die Übersicht über die Storyline kommen würde. Damit, so meine ich, wird fürs erste eine ablenkende Komplikation eingeführt. Für die Sicht des Publikums bei einer Darbietung verweise ich einmal mehr auf „Theater ohne Absicht“. In guten (zB wahrhaftigen) Momenten kann es aber auch für ein zusehendes Publikum zu Erkenntnissen oder Reflexion kommen. Diese Momente können allerdings im Vorfeld nicht geplant werden.

    9. Welche Kriterien müsste ein improtheaterpädagogisches Projekt erfüllen?
    A: Es muss Improvisationstheater oder seine Methoden darin vorkommen. Im Fall von Improvisationstheater ist es außerdem unabdingbar, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch selbst aktiv spielen. Durch die Auswahl von Spielen und Übungen kann auch ein wenig gesteuert werden was mitgenommen/gelernt/erkannt werden kann.

    10. Gibt es Arten von Improvisation, die sich besonders für ein improtheaterpädagogisches Projekt eignen würden?
    A: Je nachdem, welcher Transfer angestrebt wird, wer die Zielgruppe ist, wie alt die Zielgruppe ist und in welchem Kontext in welchem Zeitrahmen etc. so ein Projekt stattfindet, kann aus der unüberschaubar großen Anzahl an Spielen, Übungen etc. das passende gewählt werden. Eine pauschale Antwort kann hier nicht gegeben werden. Es gilt wie immer, dass die richtige Mischung von Spannung/Entspannung, Schnell/Langsam, Laut/Leise, Einzel/Gruppe, Spass/Ernst etc. wesentlich für das Gelingen so eines Projekts ist. Und natürlich gilt, dass die beste Art der Improvisation jene ist, wenn man selbst spielt und Spass dabei hat. Nicht minder wichtig ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, die es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erlaubt ohne Angst zu improvisieren.
    Im Grunde stellt sich hier auch die Frage, welches Ziel ein improtheaterpädagogisches Projekt verfolgt.

    11. Wie verbreitet ist angewandte Improvisation in sozialen Einrichtungen und Projekten/für soziale Zwecke? Kannst du Beispiele nennen?
    A: Dazu habe ich keine Erkenntnisse.

    12. Welche Einwände/Gefahren siehst du, wenn Improtheater im theaterpädagogischen Kontext genutzt werden soll?
    A: Improvisationstheater für aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann immer zu div. Bildungsschritten führen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort abgeholt werden, wo sie stehen und am Schluss auch wieder bewusst aus dem pädagogischen Setting entlassen werden. Die Figuren sollten auf der Bühne bleiben und nicht mit ins Private genommen werden.
    Für Publikum das zusieht ist es unvorhersagbar ob und was es mitnimmt bzw. ob die dargebotenen Szenen/Geschichten/Momente etwas hergeben. Auf keinen Fall sollte mit einer Improshow ein pädagogisches Ziel verbunden werden. Hierfür müsste man auf den Zufall vertrauen.

    13. Kann angewandte Improvisation mit Rollenspiel verglichen werden, welches pädagogische oder therapeutische Effekte zum Ziel hat?
    A: Dazu habe ich keine Erkenntnisse.

    14. Hier ist Raum, falls du noch etwas sagen möchtest:
    A: Ich habe es oben nicht erwähnt, aber das Buch (die Arbeit) „Improvisation als flüchtige Kunst“ von Karl-A. S. Meyer behandelt Improvisation und Theaterpädagogik in einigen sehr aufschlussreichen Kapiteln.

    • By Claudia - Reply

      Lieber Jowanni, danke für Deinen Input! Ich stimme Dir zu: Improvisationstheater auf die Bühne gebracht kann und sollte keinen bestimmten erzieherischen Auftrag erfüllen, der von außen kommt (ich glaube, die Spieler bringen den immer – mehr oder weniger bewusst – mit hinein in Form ihrer Weltanschauung usw.). Die Unterscheidung, die Du in Deiner Antwort zu Frage 7 machst, sehe ich auch so. Ich würde es etwas platter formulieren, dass Impro-Theater immer das Ziel verfolgt, das Ganze auch irgendwann auf die (Theater-)Bühne zu bringen (ganz gleich, was für Transfer in den Alltag oder andere Situationen ggf. darüber hinaus noch stattfindet), und Angewandte Improvisation dies nicht tut. Wobei hier natürlich argumentiert werden kann, dass das ganze Leben eine Bühne ist, dass der Projektmanager in der Teamsitzung ebenfalls auf einer Bühne steht usw. Das stimmt natürlich, aber der Projektmanager wird hier wohl kein Impro-Theater im klassischen Sinne aufführen, auch wenn er von dem im Impro erlernten Skills in dieser Situation möglicherweise profitieren kann 🙂

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