Podcast Nr. 14 – Jens Wenzel über Impro-Musik

Während es gestern draußen stürmte war Jens Wenzel in meinem kleinen Studio zu Gast, um mit mir über improvisierte Musik bzw. Musik beim Impro zu plaudern. Jens begleitete die letzten drei Jahre als fester Musiker die Kollegen vom Impro-Theater „Im Freien Fall“ musikalisch bei ihren Auftritten und arbeitet außerdem als Sprecher und Solo-Musiker. Hört doch mal rein, was Jens alles Spannendes zu diesem Thema zu erzählen hat!

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Ende März starten wir wieder durch…

Am Montag, den 31.03.2014 starten wir wieder durch zur nächsten Runde unseres Impro-Kurses! Wieder wollen wir (mein Kollege Felix von den Improbanden & ich) Euch an zehn aufeinander folgendenden Montagen in die Geheimnisse des Improvisations-Theaters einweihen!

Wir sind dabei offen sowohl für komplette Impro-Neulinge als auch für diejenigen von Euch, die schon mal Impro gemacht haben! Wir werden an den Anfang des Kurses eine kleine Auffrischung der wichtigsten Impro-Grundlagen wie z.B. Akzeptieren oder Zug-um-Zug spielen setzen, so dass auch jeder Impro-Neuling gut rein kommt. Wie vorher auch wird der Kurs jeweils Montag Abend ab 19 Uhr im Fliegenden Theater in Kreuzberg (nähe U-Bhf. Hermannplatz) statt finden.

Ab sofort könnt Ihr Euch unter www.improbanden.de/training anmelden.

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Podcast Nr. 13 – Stefanie Winny und die Auja-Haltung

Meine Schulkameradin, Bus-Nachhauseweg-Mitfahrerin, ehemalige Nachbarin und erste Impro-Trainerin Stefanie Winny war gestern bei mir zu Gast! Wir sprachen über die Auja-Haltung, Resilienz, Nein-Sagen, Scrum – und natürlich – über Impro! Viel Spaß beim Reinhören!

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Podcast Nr. 12 – Ralf Schmitt über die Impro-Hotels und über Moderation

Am heutigen Dienstag Abend, den 28.01.2014, war mein großes Moderations-Idol, Ralf Schmitt, Mitglied der Hamburger Impro-Gruppe Steife Brise, Mitbegründer der legendären Impro-Hotels, Autor zweier Bücher und erfolgreicher Moderator, bei mir in meinem kleinen Home Studio zu Gast. Wir sprachen über die Impro-Hotels, über Moderation und natürlich – über Impro (Ralf findet es übrigens „lustig“, wie die Berliner Impro-Spieler zum Philosophieren über das Sujet neigen; seiner Meinung nach hat Impro immer etwas mit „machen“ zu tun, und nicht mit darüber reden – also: Taten, statt Worte).

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Kudos

Einige Kollegen haben jüngst ein paar sehr schöne Blog-Artikel rund um das Thema „Impro“ veröffentlicht:
macro z.B. über starke und schwache Angebote beim Impro.

Dan hat im vergangenen Monat gleich mehrere Artikel geschrieben, die ich äußerst lesenswert finde:
Über Freiheit und Grenzen beim Storytelling: „Wir müssen praktisch [am Ende] nur noch einsammeln und verknüpfen. Wenn Improvisierer gar am Ende noch „erfinden“, wirkt die Story für uns als Zuschauer konstruiert.“

Über Feedback in Impro-Theater-Gruppen Über die Verwendung des Begriffs „Regeln“ im Zusammenhang mit Impro-Theater: „Stattdessen schlage ich den Begriff „gute Gewohnheiten“ vor. Das ist keine Haarspalterei. Schaut mal: Improtheater kann eigentlich per definitionem keine Regeln haben.“ – die Verwendung des Begriffs „Gewohnheiten“ löst auch den scheinbaren Widerspruch zwischen „Regeln“ und „Freiheit“ im Impro-Theater auf, der vielen als unauflösbares Dilemma erscheint.

Und last but not least: Warum die U-Bahn manchmal nicht der geeignete Ort für Impro-Szenen-Analysen ist 🙂

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Aus dem Archiv: Was ist Impro-Theater? Interview mit mir bei der Sendung ‚Hyperbandrauschen‘

Am 9. Oktober 2012 hatte ich das Vergnügen, in der 16. Folge der Radio-Sendung „Hyperbandrauschen“ von ColaboRadio zu Gast sein zu dürfen. Während Chips-Tüten rascheln sprach ich mit meinem Lieblingskollegen macro und mit dem einzigartigen hein-c über meine Zeit bei der c-base und, natürlich, über Impro-Theater! Viel Spaß beim Hören.

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Podcast Nr. 11 – Spencer Rositzka über ‚die Flughunde‘

Heute Nachmittag hat mich Spencer Rositzka in meinem kleinen Home-Studio besucht, um mit mir über seine Impro-Theater-Gruppe, die Flughunde, zu sprechen. Die Flughunde sind kein festes, sondern ein „fliegendes“ Ensemble – aber hört selbst. Viel Spaß!

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Impronale in Halle

Es wurde ja schon Einiges über die diesjährige Impronale geschrieben und gepodcasted, und auch ich möchte mich – neben meinem Artikel zum Maskenworkshop mit Steve Jarand auf Impro-News – gerne noch mal dazu äußern.

Vor gut drei Wochen, Anfang Dezember, fand also im beschaulichen Städchen Halle die 11. Impronale statt. Die Impronale ist ein internationes Impro-Festival mit Workshops und Shows. Es war mein erstes Mal bei der Impronale, und insgesamt fand ich es wirklich toll. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die „Nicht-Exklusivität“ dieses Festivals – d.h. Festival-Teilnehmer, Workshopleiter und Performer sind „gleichberechtigte“ Teile des Festivals. D.h. während der etwa vier Tage Impronale essen sie zusammen, wohnen zusammen und feiern zusammen. Das fand ich sehr schön, denn dadurch hat man als Teilnehmer des Festivals wirklich das Gefühl, an dem Festival _teil_ zu nehmen, und nicht nur „Konsument“ oder „Besucher“ zu sein. Es bildet sich so etwas wie eine kleine Gemeinschaft, auch wenn man nicht mit jedem Teilnehmer Kontakt hat – aber die räumliche Nähe und das regelmäßige Zusammentreffen aller beim Essen oder in den Shows sorgen dafür, dass ein heimeliges Festival-Gefühl entsteht.

Daher kann ich die Impronale nur wirklich jedem Impro-Spielenden ans Herz legen und möchte dem Kaltstart e.V., der die Impronale jedes Jahr auf die Beine stellt, großen Dank aussprechen. Es wird mit Sicherheit nicht meine letzte Impronale gewesen sein.

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Podcast Nr. 10 – Stephan Holzapfel über Szenen-Enden

Am heutigen zweiten Advent sprach ich mit Stephan Holzapfel (ebenfalls von der Gruppe „Die Unverhofften“) über ein sehr spannendes Thema: Szenen-Enden, oder: die Enden von Szenen in Impro-Kurz- und -Langformen.

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Back to the Basics

Impro-Basics – was ist das eigentlich? Ich verstehe darunter grundsätzliche Prinzipien und Mechanismen des Impro-Theaters wie: Akzeptieren, Zug-um-Zug Spielen, Emotionalisieren, Zuhören, Angebote groß machen und derlei Dinge.

Aber „Basics“ klingt oft so, als würden dies die ersten Schritte, das Fundament des Impro-Theaters sein, die – wenn man sie einmal gemeistert hat – man hinter sich lassen kann um sich zu anderen, höheren Dingen aufzuschwingen. Zumindest war dies ein Mißverständnis, dem ich lange Zeit angehangen bin.* Dies ist jedoch keineswegs der Fall! Vielmehr sind die „Basics“ die eigentliche „Basis“ eines jeden Impro-Formats und eigentlich allen Impro-Spielens überhaupt. Die Basics sind nicht eine bestimmte Stufe, die man lernt, und dann zu anderen Dingen fort schreitet. Die Basics sind immer da. Die Basics sind das Impro-Theater!

Dennoch: Ohne, dass die Basics halbwegs „sitzen“, macht es in meinen Augen nicht viel Sinn, vordergründig am „Scene Work“, also an längeren Szenen oder Langformen zu arbeiten, denn ich habe die Befürchtung, dass dies dazu führt, dass sich schlechte „Marotten“ einschleifen.

Nicht nur was die Basics betrifft, habe ich meine Haltung in den letzten Monaten und Jahren differenziert. Auch, was das sogenannte „Blocken“ angeht: Ich bin hier häufig anderer Meinung, als meine Kollegen von den Improbanden oder andere Impro-Spieler, denn nicht jedes „Nein!“ auf der Bühne betrachte ich als Block. Selbst so etwas Offensichtliches wie „Möchten sie diesen wunderbaren Blumenstrauß mitnehmen?“ – „Nein!“ Muss nicht zwangsläufig ein „Block“ sein, wenn die Szene danach in irgendeiner Weise sinnig weiter geht, und das Ablehnen des Angebots dazu dient, den Charakter oder die Geschichte in irgendeiner Weise auszuschmücken, zu formen. Selbst die heftigsten Blocks (Beispiel: „Schau mal, meine neuen Schuhe!“ – „Du musst Wahnvorstellungen haben, du hast doch gar keine Schuhe an!“) kann ein guter Impro-Spieler durch Akzeptieren in eine Geschichte integrierten.

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*Eine kleine persönliche Anekdote hierzu: Als ich 2011 das erste Mal mit ins Impro-Camp nach Mallorca fuhr, bin ich aufgrund meiner späten Anmeldung und einer unglücklichen Konstellation in den „Basics“-Workshop rein gerutscht. Ich habe mich damals sehr darüber geärgert, denn schließlich wollte ich mit nach Malle fahren, um mal etwas anderes als nur die Basics zu machen. Um so erstaunter war ich, dass sich in dem Basics Workshop auch einige recht fortgeschrittene Impro-Spieler befanden, die ihre Workshopwahl damit begründeten, dass es nie verkehrt sei, die Basics noch einmal zu wiederholen. Damals war das für mich nicht nachvollziehbar. Heute, etliche Trainings und Shows später, sehe ich das anders. Wenn es im Training oder in Shows an irgendwas hapert, sind es sehr häufig diese sogenannten „Basics“.

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