Impro Podcast

Claudia Hoppe interviewt in ihrem Podcast spannende Gäste aus der Impro-Szene zu verschiedenen Themen und Schwerpunkten rund um das Thema Improvisationstheater. Immer anders, immer spannend, nie langweilig. Claudia Hoppe ist Impro-Spielerin und -Trainerin sowie Gründungsmitglied der Berliner Impro-Gruppe „Die Improbanden“ (http://improbanden.de/).

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Podcast Nr. 42 – Noni Höfner & Charlotte Cordes über ProSA und Impro

Letztes Wochenende war ich zum zweiten Mal dieses Jahr in Köln, um mich in „ProSA“ – Provokativem Systemischen Arbeiten bei Dr. Noni Höfner und Dr. Charlotte Cordes fortzubilden. Dieses Mal wollte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und habe sie dafür genutzt, ein Interview mit Lotte und Noni für meinen Podcast aufzunehmen. Noni und Lotte sind so etwas wie Pioniere des provokativen Ansatzes in Deutschland und haben seinerzeit Frank Farrelly, der den Ansatz ursprünglich entwickelt hat, nach Deutschland geholt. Sie betreiben das Deutsche Institut für Provokative Therapie und haben ihr Wissen bereits an dutzende Therapeuten, Coaches, Berater, Mediatoren und weitere Interessierte weitergegeben. Im Podcast erklären die beiden, wie sie zum provokativen Ansatz gekommen sind, was dahinter steckt und – natürlich! – was das Ganze mit Impro zu tun hat. Viel Spaß! Continue reading

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Podcast Nr. 41 – Barbara Klehr über Impro in der Therapie

Vor gut einer Woche war Barbara Klehr von der Berliner Impro-Gruppe „die Gorillas“ bei mir zu Besuch und sprach mit mir über ein sehr interessantes Thema, das mich gleichzeitig sehr berührt, nämlich darüber, wie Impro in therapeutischen Kontexten eingesetzt werden kann. Hintergrund ist ein Projekt, das Barbara zusammen mit Regina Fabian (ebenfalls von den Gorillas) initiiert hat, und das den Titel „Impro in der Therapie“ trägt. Die Auftaktveranstaltung hierzu fand Anfang Mai 2017 statt, das nächste Netzwerktreffen gibt es am 25.09.2017, und am Wochenende 14. / 15. Oktober gibt es einen Workshop für Therapeuten*innen und Berater*innen. Continue reading

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Podcast Nr. 40 – Deniz Döhler über „AuJa! – Autismus akzeptieren und handeln“

Liebe Impro-Podcast-Fans, bitte entschuldigt, dass der Abstand zwischen meinem letzten und diesem Podcast doch recht lang war. Das Leben kam mir dazwischen bzw. brauche ich auch immer einen guten Impuls oder eine Inspiration, wen ich gerne als nächstes interviewen möchte. Diese Inspiration hatte ich jetzt, und heraus gekommen ist ein, wie ich finde, sehr berührendes und bewegendes Interview mit Deniz Döhler aus Berlin. Deniz hat einen Sohn, der mit 22 Monaten die Diagnose „Autismus“ bekommen hat, und hat daraufhin selbst eine Initiative gegründet, die mit den Mitteln und den Haltungen des Improvisationstheaters hilft, zu autistischen Kindern Kontakt anzubahnen und diese aus ihrer Isolation und ihrem vermeintlich deterministischen Schicksal heraus zu holen. Das Projekt ist sehr erfolgreich, nicht nur im Hinblick auf seine Reichweite, sondern auch im Hinblick auf die Kinder und Eltern, die mit diesem Konzept arbeiten. Mehr darüber, sowie über Deniz‘ eigenen biografischen Hintergrund, erfahrt Ihr in den nächsten 104 (!) Minuten.

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impro live! Podcast mit Ella Amann

In den vergangenen Monaten hatte ich immer wieder das große Vergnügen, an einem ganz tollen Projekt für die impro live! Akademie mit Ella Amann zu arbeiten: Dem impro live! Podcast.

Die Idee ist, dass über ein Jahr lang jede Woche eine Folge dieses Podcasts erscheint, d.h. insgesamt 52 Folgen. Gestartet sind wir Anfang Dezember 2016. Hierbei beginnen wir mit fünf Folgen rund um das Thema „neue Arbeits- und Trainingswelt 4.0“, womit wir den Rahmen des Projekts abstecken. Die nächsten fünf Folgen beschäftigen sich mit den fünf Lern- und Entwicklungsfeldern, die Ella und die impro live! Akademie für ihre Arbeit identifiziert haben, und schließlich sprechen wir 42 Folgen lang über die einzelnen Leitsätze dieser fünf Lern- und Entwicklungsfelder. Continue reading

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Podcast Nr. 39 – Luisa Winkler über das Würzburger Improtheater-Festival

Ziemlich verschnupft (man hört es leider) saß ich letzten Mittwoch zusammen mit Luisa Winkler im Büro des Cairo Jugendkulturhauses in Würzburg und sprach mit ihr über das Würzburger Impro-Festival, dessen Leiterin Luisa auch ist. Das Würzburger Improtheater-Festivals ist eines der erfolgreichsten in Deutschland und zieht jedes Jahr mehr als 100 Besucher aus aller Welt an. Dieses Jahr (2016) fand das Festival zum 15. Mal, und zum ersten Mal unter einem Motto („Diggin‘ deeper“). Viel Spaß beim akustischen Eintauchen in diese ganz eigene Welt!

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Podcast Nr. 38 – Patti Stiles über ihren Workshop ‚Scenes that matter‘ und ihre Herangehensweise an Impro

Vergangenes Wochenende war ich in Hamburg und habe einen Workshop bei Patti Stiles besucht, den die Steife Brise organisiert hatte (in deren Büro auch die Aufnahme des Interviews entstanden ist). Natürlich habe ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und habe direkt im Anschluss an den Workshop ein Interview mit Patti aufgenommen, in dem wir u.a. über den Workshop, über ihre Herangehensweise an Impro und natürlich ihre Biografie gesprochen haben. Patti ist Kanadierin und lebt seit 2001 in Australien, wo sie mit ihrer Gruppe Impro Melbourne performed. Warum es „Impro“ und nicht „Improv“ heißt, u.a. das erläutert Patti in diesem Interview – und gibt viele andere Einsichten in ihre Herangehensweise ans Impro-Theater und in die Arbeit Keith Johnstones, in dessen Tradition auch ihre eigene Arbeit steht. Viel Spaß beim Hören!

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Podcast Nr. 37 – Gunter Lösel über die akademische Beschäftigung mit dem Phänomen Impro

Ein Interview, das Impro einmal aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet, hatte ich letztes Wochenende das Vergnügen, führen zu dürfen – und zwar mit Gunter Lösel aus Bremen. Gunter schaut auf das Phänomen Impro aus einem eher theoretisch / akademischen Blickwinkel, was landläufig erst einmal nicht die typische Herangehensweise an Impro ist. Dass eine mögliche Theoretisierung von Impro in der Impro-Szene eher skeptisch aufgenommen wird, findet Gunter bedauerlich. Die Gründe für diese Haltung, sowie wie er dazu gekommen ist, sich auf eine akademische Art mit Impro zu beschäftigen, was er sonst noch macht und wie er zum Verhältnis „Impro als kulturelles Phänomen“ (mit Schwerpunkt eher  auf Persönlichkeitsentwicklung u.ä.) vs. „Impro als neue Kunstform“ steht, erklärt er in dem Folgenden Interview. Ein, wie ich finde, sehr „dichtes“ Gespräch. Viel Spaß beim Hören!

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Podcast Nr. 36 – Dominik Schäfer über seinen Werdegang und wie er zum Impro kam

Letzten Freitag Nachmittag hat mich der (wie immer!!) sehr stilvoll gekleidete Dominik Schäfer in meinem kleinen Studio in Neukölln besucht. Bei gefühlten 40°C Innentemperatur stand Dominik mir Rede und Antwort rund um seinen persönlichen Werdegang, wie er zum Impro gekommen ist und warum ihn die meisten nur als Moderator von Impro-Shows kennen. Ganz nebenbei ist Dominik nämlich auch Doktor der Astrophysik, arbeitet jedoch nicht – wie man vermuten könnte – mit Raumschiffen, sondern mit anderen futuristischen Transportmitteln: Der Berliner S-Bahn.

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Podcast Nr. 35 – Tim Pritlove über’s Podcasten und seine Arbeit beim CCC

Letzte Woche hatte ich die großartige Gelegenheit, beim „Podcast-Papst“ Tim Pritlove in dessen Aufnahme-Studio „Metaebene“ zu Gast sein zu dürfen, um eben mit Tim ein Interview zu führen. Es geht ums Podcasten als solchen (sozusagen ein Meta-Podcast 🙂 ), über Tims Rolle und Arbeit beim Chaos Computer Club und um seine Haltung zu den Leuten, die landläufig als „Hacker“ bezeichnet werden. Besonders gut gefällt mir auch noch einmal Tims Appell am Ende des Interviews, zu einer stärken Vernetzung oder Kooperation der Kunst-(und Theater-) mit der IT-Szene. Auch ich halte das für ein sehr wünschenswertes Ziel.

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Podcast Nr. 34 – Tess Degenstein über ihren Werdegang, ihre Lieblings-Impro-Formate und die IMPRO 2016

Ich freue mich sehr, dass ich gestern Nachmittag endlich einmal wieder die Möglichkeit hatte, einen Podcast aufzunehmen! Im Anschluss an das gerade zu Ende gegangene Impro-Festival der Berliner Gorillas, die IMPRO 2016, habe ich mir die bezaubernde Tess Degenstein aus Kanada als Interviewgast eingeladen. Tess spielt bereits seit ihrem neunten Lebensjahr Impro, und wer sie schon einmal live auf der Bühne erlebt hat weiß, dass sie das mit jeder Pore ihres Körpers ausstrahlt. Schon vor zwei Jahren stellte sie mit ihrer Performance bei der IMPRO 2014 hier in Berlin so einige andere Spieler in den Schatten – der absolute Shooting-Star des damaligen Festivals, daher überrascht es mich nicht, dass die Gorillas sie dieses Jahr noch einmal eingeladen haben. Wie sie dazu gekommen ist – d.h. sowohl zum Impro als auch zum Festival der Gorillas – erzählt sie u.a. in diesem Interview (in englischer Sprache).

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