Allgemein

Mein idealer Coach

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich habe im Laufe der letzten ca. zehn Jahre mit einigen Coaches zusammen gearbeitet, vielleicht könnte man auch sagen: Einige Coaches verschlissen. Dabei war ich sehr lange (über fünf Jahre) bei einer Person, meinem allerersten Coach, und das hat mich sehr geprägt. Einige würden vielleicht sogar sagen, dass unser Coaching-Prozess eher einer Therapie gleich kam – aber was da so genau die Unterschiede sind, erschließt sich mir ehrlich gesagt eh nicht so. Erfrischend und einleuchtend finde ich da die Perspektive, die Noni Höfner + Lotte Cordes z.B. haben, die diesen Unterschied nämlich auch nicht machen. Continue reading

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Die Macht des Perspektivwechsels

Heute gibt es mal einen Blogbeitrag, der nix mit Impro zu tun hat. Beate S. hat mich dazu „animiert“, diesen Blog-Beitrag zu schreiben, nachdem ich ihr folgende Geschichte erzählt habe: Mein Freund und ich wohnen jetzt seit gut acht oder neun Jahren in Nord-Neukölln, dem scheinbaren „Brennpunktkiez der Nation“ (zumindest wird das in den Medien immer wieder gerne heran gezogen – und ein bisschen ist es ja auch so). An unsere Wohnung schließt an einer Seite ein kleiner Fußballplatz (Bolzplatz) an, der auch regelmäßig von Kindern und Jugendlichen genutzt wird. Continue reading

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Gastbeitrag auf dem Coachimo-Blog: „Yes, and…“ Wie Haltungen aus dem Improvisationstheater Dein Leben verändern können

Im Zuge meiner Teilnahme beim Coachimo Adventskalender durfte ich einen Gastbeitrag im Coachimo-Blog zur Grundhaltung des Impro-Theaters, dem „Yes, and…“ schreiben. Ohne mich selbst loben zu wollen: Ich bin ziemlich zufrieden mit dem Artikel, und deshalb möchte ich ihn auch dieser Stelle gerne nochmal veröffentlichen. Continue reading

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Let your partner shine

Mal wieder ringe ich mit mir, ob es so eine gute Idee ist, diesen Artikel zu schreiben und zu veröffentlichen, aber ich mache es einfach mal.

Wahrscheinlich kennt jeder von Euch eine Person im eigenen sozialen Umfeld, deren Gruppenverhalten Euch in irgendeiner Weise antriggert oder m.a.W. „unangenehm berührt“. So auch ich. Bei mir ist es eine Person (nein, und ich werde nicht verraten, wer es ist), die sich in größeren Gruppen gerne selbst profiliert und ihre eigenen Kompetenzen über den Klee lobt.* Dies hat auf mich zwei Effekte, die ich als unangenehm empfinde: Continue reading

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Das brannte mir jetzt mal unter den Nägeln.

Ganz ehrlich: ich stelle es mir als Chef alles andere als einfach vor, ein Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern zu führen. Was ich als Chef von einem Mitarbeiter möchte ist ja, dass er in „meinem Sinne“ agiert. Dazu gehört Vertrauen – oder eben Kontrolle: Ich kann die Arbeit in so kleine Häppchen einteilen, dass ich sie einfach delegieren kann und mehr oder weniger jeder mit den dazu passenden Skills sie erledigen kann. Dann bin ich i.d.R. auf Nummer Sicher gegangen, und das führt dann zu solchen Situationen und Konstellation wie die in diesem Artikel beschriebenen. Continue reading

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Liebster Award

„Juchu!“ entfuhr es mir neulich, als ich erfuhr, dass Stephan Ziron mich neulich für den „Liebster Award“ vorgeschlagen hat. Der Liebster-Award scheint nach dem Prinzip eines Kettenbriefes zu funktionieren und bezeichnet sich selbst als einen „Award“ (Auszeichnung), da jeder mitmachende Blog ja von jemand anders ausgezeichnet wurde und selbst auch wieder andere Blogs auszeichnet. Ich möchte gerne zwei Blogs für den Liebster Award nominieren, und zwar einmal den Blog von meinem lieben Kollegen und Freund Andreas Mueller auf seiner Webseite „Hello Presence“, weil Andi zwar nicht viel / oft Artikel veröffentlicht, aber dafür m.E. qualitativ sehr hochwertige, gut formulierte und auf den Punkt gebrachte Artikel mit relevantem und dichtem Inhalt. Und als zweites den Impro Blog von Dan Richter, weil Dan großartige, vielfältige und sehr differenzierte Artikel rund um alle möglichen Themen auf und außerhalb der Impro-Bühne publiziert. Eure Fragen findet Ihr unten. Continue reading

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Podcast Nr. 42 – Noni Höfner & Charlotte Cordes über ProSA und Impro

Letztes Wochenende war ich zum zweiten Mal dieses Jahr in Köln, um mich in „ProSA“ – Provokativem Systemischen Arbeiten bei Dr. Noni Höfner und Dr. Charlotte Cordes fortzubilden. Dieses Mal wollte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und habe sie dafür genutzt, ein Interview mit Lotte und Noni für meinen Podcast aufzunehmen. Noni und Lotte sind so etwas wie Pioniere des provokativen Ansatzes in Deutschland und haben seinerzeit Frank Farrelly, der den Ansatz ursprünglich entwickelt hat, nach Deutschland geholt. Sie betreiben das Deutsche Institut für Provokative Therapie und haben ihr Wissen bereits an dutzende Therapeuten, Coaches, Berater, Mediatoren und weitere Interessierte weitergegeben. Im Podcast erklären die beiden, wie sie zum provokativen Ansatz gekommen sind, was dahinter steckt und – natürlich! – was das Ganze mit Impro zu tun hat. Viel Spaß! Continue reading

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Klischees, Tabus und der innere Zensor

In meinem Impro-Universum ist mir in den letzten Tagen und Wochen immer wieder das Thema „Was darf ich auf der Bühne spielen?“ begegnet. Das hat mich zum Nachdenken gebracht und ich möchte Euch meine Gedanken dazu gerne mitteilen. Generell ist meine Grundhaltung fürs Impro-Theater: Keine Tabus im Impro. Möglicherweise reagiert der eine oder andere darauf mit Widerstand, nämlich insofern, dass eingewendet wird: Was ist mit frauenfeindlichen, schwulenfeindlichen oder sonstwie menschenverachtenden und diskriminierenden Äußerungen? Die kann man doch nicht einfach so unreflektiert auf der Bühne raus posaunen! Das stimmt. Dennoch plagt mich die Befürchtung, dass aus Ehrfurcht vor und im Angesicht von zu viel „Political Correctness“ das Impro-Spiel darunter leidet. Ferner schränkt uns der ständige Versuch, auf der Bühne so politisch korrekt wie möglich sein zu wollen, in unserer spielerischen Freiheit ein.

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Für den BIM im Radio und das gleich zwei Mal!

Im Rahmen des großartigen BIM (Berliner Impro Marathon), der kommendes Wochenende bereits schon zum fünften Mal steigt, war ich diese Woche gleich zwei Mal im Radio zu hören! Continue reading

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Manipulation

Ich habe lange mit mir gehadert, aber nun fühle ich mich doch berufen, einen Blog-Artikel zum Thema „Manipulation“ zu schreiben. Der Begriff „Manipulation“ hat einen sehr schlechten Ruf, insbesondere im Zusammenhang mit NLP (sog. „Neurolinguistisches Programmieren“) oder verwandten Techniken. Er hat dort so sinngemäß die Bedeutung: Jemand anderen dazu bringen etwas zu tun, das er „eigentlich“ nicht möchte (und das ihm vielleicht sogar schadet). Tendenziell kombiniert damit, dass ich einen Vorteil davon habe, während die Folgen für den anderen mir egal sind. Der Begriff hat auch etwas von „übertricksen“, übertölpeln, austricksen u.ä.

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