All posts by Claudia

Podcast mit Mia Møller und Rama Nicholas im Rahmen der IMPRO2019

Vergangenen Mittwoch hatte ich die große Freude, meinen allerersten Live-Podcast aufzuzeichnen! „Live“ das bedeutet: mit Zuschauen / Zuhörern im Saal, die am Ende auch selbst Fragen stellen konnten. Ich sprach mit Mia Møller und Rama Nicholas im Rahmen des jährlich stattfinden Impro-Festivals der Gorillas, der IMPRO2019. Mia, die aus Kopenhagen stammt, und Rama aus Melbourne kannten sich vorher so gut wie gar nicht, was das Ganze sehr spannend machte. Continue reading

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Podcast Nr. 49 – Sarah Bansemer im Gespräch über „Es gibt keine Fehler im Impro“ und Bewertungen

Ich freue mich riesig, dass ich gestern die Gelegenheit hatte, mit meiner Kollegin Sarah Bansemer über eines meiner Herzensthemen zu sprechen: Nämlich darüber, ob es im Impro wirklich keine Fehler gibt und wie wir mit dem Thema „Bewerten“ umgehen (wollen). Sarah ist Theaterpädagogin und unterrichtet mehrere Amateuer-Theatergruppen, mit denen sie gemeinsam Stücke konzipiert und inszeniert. Darüber hinaus gibt Sarah Workshops zum Thema „Status“.

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Juhu, ich bin beim Impro-Hotel Workshop-Festival dabei!

Ich freue mich mega, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal als Trainerin beim Impro-Hotel Workshop-Festival von Ralf Schmitt im April in Nürnberg dabei sein werde! Das Impro-Hotel Workshop-Festival in Nürnberg ist wie ein kleines Impro-Hotel, nur nicht so weit weg und nicht ganz so lang. Ich werde dort drei Workshops unterrichten:

  1. Small Talk – Der Schlüssel zur Geschichte
  2. Status & Storytelling
  3. Nähe & Kontakt

Alle drei Workshops sind bereits ausgebucht, was mich noch mehr freut! Und auch insgesamt gibt es (Stand 16.01.2019) nur noch einen freien Samstags-Platz beim Workshop-Festival, also ran an den Speck! Denn neben mir sind im April noch viele andere tolle Leute als Trainer mit am Start, auch einige, mit denen ich schon ein Interview für meinen Podcast führen durfte – so z.B. Katharina Butting, Gunter Lösel und natürlich: Ralf Schmitt, the master himself!

Und wer Bock hat: Natürlich gibt es dieses Jahr auch wieder die „richtigen“ Impro-Hotels im Sommer auf Mallorca, und zwar gleich sechs Mal: „Play“ (im Juli), „Classic“ (jeweils im Juli & August), „International“ (im September) und die „Masterclass“ (auch jeweils im Juli und im September). Das Impro-Hotel ist wie eine riesige Klassenfahrt, nur eben nach Mallorca im Sommer anstatt nach St. Peter Ording im Februar, und mit Impro! Macro hat an anderer Stelle bereits sehr ausführlich darüber berichtet und sechs Gründe genannt, warum es sich lohnt, dorthin zu fahren. Ich kann mich seinem Urteil als ehem. Teilnehmerin nur anschließen! Übrigens kann man das Impro-Hotel auch wunderbar mit einem Sommerurlaub auf Malle mit dem oder der Liebsten oder der Familie verbinden. Wenn man schon mal dort ist…

Da die Plätze in den verschiedenen Impro-Hotels nicht nur begrenzt sondern auch heiß begehrt sind, empfiehlt es sich, fix zu buchen bevor alle Plätze weg sind. Und im Moment gibt es sogar noch einen Frühbucherrabatt!! Also: Los gebucht und weg geträumt.

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Impro als Parodie zwischenmenschlicher Beziehungsmuster und -dynamiken

Impro-Theater (zumindest das nach Keith Johnstone) nimmt zwischenmenschliche Beziehungen und -dynamiken auf die Schippe. Es parodiert im Grunde zwischenmenschliche (Standard-)Beziehungsmuster und Machtverhältnisse und hat damit etwas Clowneskes (wie bei Charlie Chaplin oder Rowan Atkinson als Mr. Bean). Das macht sich in Sachen wie Status-Arbeit oder auch „Sexy – Stinky – Silly“ bemerkbar, und in der Form „Theatersport“, die das allgegenwärtige Prinzip des „Gewinnen-Wollens“ auf die Schippe nimmt. Aber auch in Übungen von K. Johnstone wie der „Knüppel-Übung“, die eigentlich keinen weiteren Sinn (im Sinne von Impro-Theater) hat, als das Verhältnis von Master + Servant auf die Schippe zu nehmen und umzudrehen, und damit eine Art „Theater der Unterdrückten“ zu sein. Auf diese Weise bekommt das Johnstone’sche Impro-Theater etwas Anarchisches, Aufwieglerisches. Diese Schiene läuft im Johnstone’schen Ansatz die ganze Zeit mit, neben dem eigentlichen Inhalt der Szene und der Form des Games. Sie ist quasi eine Art Meta-Inhalt oder eine Meta-Schiene. Continue reading

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Podcast Nr. 48 – Jakob Wurster über Authentizität und Fehler

Diese Woche hatte ich das Vergnügen, zum ersten Mal mit einem Mitglied des Ensembles von Theatersport Berlin in meinem Podcast zu sprechen! Jakob Wurster ist Gründungsmitglied von Theatersport Berlin, Schauspieler und Regisseur. Im Podcast spricht er über eines seiner Herzensthemen, Authentizität auf der Bühne und was genau er darunter versteht. Ich habe unser Gespräch als sehr inspirierend empfunden – aber hört selbst!

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Macht als zentrale Wirkkategorie des zwischenmenschlichen Zusammenlebens

Ich komme immer mehr zu der Ansicht, dass MACHT die zentrale Kategorie ist, die die Dynamik unseres Zusammenlebens beeinflusst. Vielleicht nicht die einzige, aber auf jeden Fall eine sehr entscheidende, prägende. Gunter Lösel nennt das Thema sogar „das größte Tabu unserer Zeit“ (vgl. Gunter Lösel, Theater ohne Absicht, Plannegg: 2004), und ich stimme ihm zu. Wir haben das Ideal, dass alle Menschen gleich sind, und das Ideal von Augenhöhe in persönlichen Begegnungen und Arbeitskontexten. Und das ist auch gut so!! Und gleichzeitig machen wir im Alltag oft die irritierende Erfahrung von Machtspielchen, Machtmenschen und Manipulationen (sei es durch Hoch- oder Tiefstatus-Verhalten – wie das geht, das habe ich an dieser Stelle bereits erörtert). Continue reading

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Podcast Nr. 47 – Andrés Atala-Quezada über Impro-Musik

Vor kurzem hatte ich mit Andrés Atala-Quezada den dritten Berliner Impro-Musiker (nach Stephan Ziron und Jens Wenzel) in meinem Podcast zu Gast. Andrés begleitet seit fast 20 Jahren namhafte Berliner Impro-Gruppen wie Foxy Freestyle, Scratch Theatre oder die Raketos. Im Interview spricht er über seinen Werdegang, über Impro-Musik und über seine Herangehensweise an „klassische“ (aka nicht-improvisierte) Musik. Viel Spaß beim Hören! Continue reading

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Improvisationstheater spielen ist ein bisschen wie Stockholm-Syndrom…

Ich weiß, der Titel wirkt möglicherweise auf einige Leser etwas… abstoßend oder löst vielleicht sogar Widerstand aus. Dessen bin ich mir bewusst. Deshalb: Lasst mich erklären, was ich meine:

Was mich am Impro-Theater immer mit am meisten fasziniert und beschäftigt hat, ist das Thema „Akzeptieren“ – ich meine damit die Haltung oder Herangehensweise, die Angebote der Mitspieler (oder des Publikums) anzunehmen und weiter zu führen – statt seine eigenen Ideen „durchdrücken“ zu wollen. Continue reading

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Podcast Nr. 46 – Lee White über Impro und über sich selbst

Ich freue mich mega-riesig-wahnsinnig darüber, dass ich endlich eines meiner großen Vorbilder und Inspirationen in punkto Impro in meinem Impro-Podcast interviewen konnte: Lee White, der, so klingt es ein wenig an, nicht gerne als „world famous“ bezeichnet werden möchte! 🙂 Und noch mehr freue ich mich darüber, wie viel Zeit sich Lee genommen hat, um mir zu allen Fragen, die mir unter den Nägeln brannten, Rede und Antwort zu stehen. Herausgekommen ist dabei ein (wie ich finde) sehr hörenswertes Interview von 1,5 Stunden Länge, in dem Lee über seinen Hintergrund und Werdegang spricht, seine Herangehensweise an Impro und natürlich auch über die „Church of improv“ (einen Begriff, den er einst in einem Workshop, den ich bei ihm besuchte, prägte). Continue reading

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Podcast Nr. 45 – Jill Bernard über Impro

Meine mit 17 Minuten bisher kürzeste Podcast-Folge habe ich vor gut zwei Wochen, genau wie das Interview mit Matthieu, ebenfalls in Lyon aufgenommen. Dieses Mal spreche ich mit Jill Bernard aus den USA, die anlässlich des Improvidence Festivals ebenfalls in Frankreich zu Gast war um dort Workshops zu geben und zu performen. Da unser Zeitslot so wahnsinnig kurz war, haben wir es gerade geschafft, über Jills Werdegang, ihr Theater in Minnesota und ihre Herzensbotschaft zum Thema „Impro“ zu sprechen. Ich wünsche Euch viel Spaß bei diesem kurzweiligen und energiegeladenen Interview!! Continue reading

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